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 Betreff des Beitrags: Ich habe Krebs - und nun ?
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2010, 13:26 
Eroberer
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Registriert: 03.06.2010
Beiträge: 265
Ich habe Krebs! Und nun?


Ca. 340.000 Deutsche bekommen jedes Jahr die Diagnose Krebs.
Diese Diagnose ist für jeden Betroffenen und seine Angehörigen ein grosser Schock.
Das ist auch mehr als verständlich denn die Diagnose "Krebs" stellt mit einem Schlag das komplette Leben auf den Kopf und wirft Fragen auf, die man sich vorher nie gestellt hat oder mit denen man sich bis zu diesem Zeitpunkt niemals befasst hat. Krebs hatten immer nur die Anderen.

Warum passiert mir/uns das ?
Was ist die Krebsursache ?
Was kann ich selbst tun ?
Ist Heilung möglich ?
Welche Therapien müssen durchlaufen werden ?
Wie soll ich mein Leben weiterführen, wie wird sich mein Alltag verändern ?
Werde ich schlimme Schmerzen ertragen müssen ?
Habe ich schon Metastasen ?

Dies sind nur einige der Fragen, die die Diagnose Krebs mit Sicherheit aufwirft.


Damit die Gedanken aber nicht immer nur kreisen und dir unnötig Energie rauben, beginne möglichst früh damit alle Fragen zu notieren, die dich ganz persönlich betreffen. Schaffe eine Basis für das weitere Vorgehen, indem du deine Fragen mit einer Vertrauensperson durchgehst.
Auch wenn es schwer fällt, sprich über die Krankheit und deine Gefühle ! Nur indem du deine Probleme beim Namen nennst, schaffst du die Voraussetzung dafür, verstanden zu werden und Verständnis zu erhalten.

Durch Bücher, Beratungsstellen und das Medium Internet kommst du zweifelsfrei innerhalb kürzester Zeit an sehr viele Informationen. Hier gilt es zu sortieren und auszuwählen, was abhängig vom Stadium deiner Erkrankung im Augenblick notwendig und hilfreich ist. Da einen die so erlangte Informationsflut aber auch oft verunsichert, befürworten die meisten Ärzte die Informationsbeschaffung durch das Internet nicht.

Fast jeder zweite Krebskranke kann heute geheilt werden und selbst sehr viel zu seiner Heilung beitragen!
Lies Bücher über die Lebenswege anderer Krebskranker, die dir zeigen, dass trotz großer Not unerwartet Hilfe möglich ist. Auch in scheinbar aussichtslosen Situationen können sich konstruktive Lösungsmöglichkeiten auftun. Lass dich durch ungewöhnliche Krankheitsverläufe nicht unter Druck setzen, weil du meinst, diese ungewöhnlichen Krankheitsverläufe kopieren zu müssen. Wichtig ist, dass du deinen eigenen Weg findest. Steck den Kopf nicht in den Sand, auch wenn dir danach zumute ist. Suche nach Auswegen und tausche dich über deine Ängste und Sorgen aus. Du bist nicht allein !!!!!!



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Egal, wie tief man die Meßlatte für den menschlichen Verstand legt, es gibt jeden Tag mindestens einen, der aufrecht drunter durchgehen kann! :ärger:
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