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 Betreff des Beitrags: Nierenkrebs -Diagnose des Nierenzellkarzinoms
BeitragVerfasst: So 13. Mär 2011, 02:28 
Kaiser

Registriert: 02.06.2010
Beiträge: 4358
Diagnose des Nierenzellkarzinoms

Die Untersuchung mit Ultraschall ist wegweisend

Der Verdacht auf ein Nierenzellkarzinom ergibt sich für den Arzt aus den Symptomen, die er bei dem Patienten feststellt. Zur Bestätigung der Diagnose sowie zur Beurteilung, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, ist aber eine weiterführende Diagnostik erforderlich. Dabei steht die Ultraschalluntersuchung der Nieren an erster Stelle. Besteht ein Nierenzellkarzinom, so lässt sich dieses durch die Ultraschalluntersuchung in der Regel gut erkennen. Zudem kann beurteilt werden, wie groß der Tumor ist und ob er eventuell bereits das umgebende Nierengewebe oder die Nierenvene erfasst.


Bildgebende Verfahren verdeutlichen Einzelheiten

Ergänzend kommt die Computertomographie zum Einsatz, mit deren Hilfe ebenfalls Tumorgröße und -ausdehnung und auch ein eventueller Befall lokaler Lymphknoten zu erkennen sind. Wenn der Befund der Computertomographie nicht ganz eindeutig ist, kann unterstützend eine Kernspintomographie durchgeführt werden, die die Ausdehnung des Tumors innerhalb der Niere sowie im benachbarten Gewebe gut erkennen lässt. Zur detaillierten Erfassung der Durchblutung des Nierenzellkarzinoms kann eine Röntgenuntersuchung der Nieren mit Kontrastmittelgabe durchgeführt werden.


Die Untersuchung von Blut und Urin liefern weitere Informationen

Weitere Informationen lassen sich durch eine Blutuntersuchung gewinnen. Neben Hormonspiegeln werden unter anderem das Blutbild, so genannte Entzündungswerte und der Kreatininspiegel erfasst. Im Urin ist in der Regel eine Blutbeimengung nachweisbar.

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 Betreff des Beitrags: Nierenkrebs -Therapie und Nachsorge Nierenkrebs
BeitragVerfasst: So 13. Mär 2011, 02:29 
Kaiser

Registriert: 02.06.2010
Beiträge: 4358
Therapie und Nachsorge

Eine Operation ist bei der Therapie die erste Wahl

Die einzige Möglichkeit der Heilung besteht in der Operation, wobei meistens die gesamte Niere mitsamt dem Tumor entfernt wird. Sind lokale Lymphknoten befallen, können diese ebenfalls entfernt werden. Zudem kann es sinnvoll sein, einzelne Fernmetastasen (z.B. in Lunge oder Gehirn) operativ zu entfernen.


Medikamente werden nur ergänzend eingesetzt

In fortgeschrittenen Erkrankungsstadien ist der ergänzende Einsatz von Medikamenten (Chemotherapie, Immuntherapie) möglich, ihr Nutzen ist allerdings begrenzt.


Zur Nachsorge sind regelmäßige Kontrollen notwendig

Nach abgeschlossener Therapie werden die Patienten im Rahmen der Nachsorge weiterhin ärztlich betreut. Die Nachsorgetermine werden im ersten Jahr nach Abschluss der Therapie vierteljährlich angesetzt, im zweiten Jahr halbjährlich und ab dem dritten Jahr jährlich. Dabei werden in der Regel eine Röntgenuntersuchung der Lunge zum Ausschluss von Lungenmetastasen sowie eine Computertomographie des Bauchraumes zur Beurteilung des Operationsgebietes und zum Ausschluss von Metastasen innerhalb des Bauchraumes durchgeführt. Zusätzlich sind regelmäßige Blutuntersuchungen sinnvoll.

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